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Zusammenfassung des Symposiums

„Die Zukunft Hellas und Europas“

Insel Gavdos, Hellas

Die Europäische Zivilisation entsprang voll und ganz den Lehren der Schule des Pythagoras und PIFEA (Pythagoreisches Institut Philosophischer Studien der Unsterblichkeit des Menschen) ist sich seiner Verantwortung für die heutige Denkart, für die Geschichte und für den gegenwärtigen Zustand Europas bewusst.

Die Regel, dass die Philosophie Vorrang hat gegenüber einzelner Wissenschaften und Glaubensüberzeugungen, welche nicht miteinander im Einklang sind und nur ihre eigenen Interessen vertreten, wurde schon in Antiken Zeiten gebrochen.

Das heutige Europa hält  noch immer an den Überresten dieser Philosophischen Tragödie fest, was zum derzeitigen Chaos geführt hat.

Aus diesem Grunde muss PIFEA den gegenwärtigen Zustand Europas analysieren und einen realisierbaren Weg für die Entwicklung Europas ausarbeiten.

PIFEA beschränkt sich auf das Thema der Strukturierung Europas, da sie Europa als Einheit betrachtet, welche von innen her organisiert werden kann.

Anderweitige Kulturen sind Nachbarn und können aus anderer Perspektive betrachtet werden, basierend auf den diesen Kulturen eigenen Traditionen, Voraussetzungen, etc. und ebenfalls auf dem gleichen Niveau philosophischen Bestrebens.

Wir werden hier nicht die Grundlagen der Pythagoreischen Denkart präsentieren, dies ist nicht unser heutiges Thema. Wir möchten ganz einfach, aus den zuvor genannten Gründen, einige Punkte für die Organisation der Zukunft Europas als Ganzes definieren.

Die Integrierung Europas

Das integrierte Europa basiert auf seinen natürlichen, kontinentalen Grenzen. Die Grenze im Osten ist das Uralgebirge, im Westen der Atlantische Ozean und im Süden das Schwarze Meer und das Mittelmeer.

Integrierung wird hier als Gesamtheit aller charakteristischen Eigenschaften der Staatenmitglieder verstanden, welche ihrerseits dazu bestrebt sind, ihren Input in den Europäischen Organismus einzubringen.

Aus diesem Grunde kann die Existenz von einzelnen oder verbündeten Staaten im Raume Europas nicht berücksichtigt werden, welche sich nur aufgrund von historischen, geographischen, ethnischen, linguistischen, wirtschaftlichen oder anderweitigen Gründen in Europa befinden.

Europäische Geschichte

Europäische Geschichte kann wie eine Reihe misslungener Versuche, Einheit zu erreichen betrachtet werden. Kriege, angefangen mit dem Napoleonischen Krieg, dem Balkankrieg und dem Krieg in der Türkei, dem ersten und zweiten Weltkrieg sind Beispiele solcher „guter Versuche“ Europa zu vereinigen. Sie alle waren gefärbt durch ein spezifisches, nationales Verständnis eines vereinigten Europas und oft wurden sie mit fragwürdigen Mitteln zu erreichen versucht. Die Resultate sind bekannt: Europa ist immer noch in Gebiete aufgeteilt, welche ihre eigenen, nationalen Interessen verteidigen. Heute, im 21. Jahrhundert, ist es möglich, ein vereintes Europa auf andere Weise zu erschaffen. Aus diesem Grunde ist es notwendig, die Resultate aller dieser Kriege auszuwerten, da sie in grossem Grade den Zustand des heutigen Europas bestimmen.

Ausweitung Europäischer Grenzen

Einige Länder haben, nach der Erschöpfung ihrer eigenen, landesinternen  Ressourcen, ihre Grenzen beträchtlich ausgedehnt. Russland vereinnahmte den ganzen nördlichen Teil Asiens und erreichte Alaska. Grossbritannien erreichte Nordamerika und Australien, Spanien und Portugal erreichten Südamerika, usw. Die Liste ist lang.

Im Gegenzug dazu, nahm Europa zu seinen inneren Angelegenheiten auch äussere, nicht-europäische Probleme auf. Heute werden diese Probleme repräsentiert durch Wellen von Immigration, durch demographisches Chaos innerhalb Europas, durch Kulturelle Identitätskriege, etc.

Die erwähnten Länder sind nicht selbst dazu fähig, sich mit den Konsequenzen ihrer Aggressionen auseinanderzusetzen. Nur Europa als Ganzes kann die Probleme in den Beziehungen mit den benachbarten Zivilisationen lösen.

Gebiete im Osten

Der Östliche Teil Europas wird heute regiert durch Russland, welches nebst seiner Involvierung in Europäische Fragen, auch seine eigenen Probleme in der riesigen Asiatischen und Pazifischen Region lösen muss. Um sich mit Europa zu vereinigen, muss sich Russland formieren und drei unabhängige Teile bilden, die möglicherweise miteinander in einem Staaten-Bündnis verbunden sind. Diese drei Teile sind: der Europäische  Teil bis zum Uralgebirge, der Asiatische und der Fernöstliche Teil. Jeder dieser Teile hat ausgedehnte Rechte zur Selbstverwaltung und  Führung in politischen, wirtschaftlichen und anderen Abkommen.

Auf dieser Basis können der Europäische Teil Russlands, zusammen mit Weissrussland und der Ukraine, vollständige Mitglieder Europas werden.

Selbstversorgung des Europäischen Haushaltes

Das vereinte Europa, basierend auf seinen natürlichen Grenzen vom Atlantik bis zum Ural, hat alle benötigten Ressourcen für sein Existieren in einem permanent stabilen Zustand. Der interne Verbrauch dieser Ressourcen schliesst Spekulationen und damit zusammenhängende Expansionen aus. Das vereinte Europa kreiert den Präzedenzfall der Existenz eines vereinigten, wirtschaftlichen Haushaltes, in welchem alle wirtschaftlichen Parameter optimiert werden können.

Dies erlaubt Freiheiten für die gebildeten Teile von strikten, generellen, für alle obligatorischen Kriterien, welche für alle obligatorisch sind, unabhängig von ihrer Spezialisierung innerhalb der Union.

Der Süden Europas

Ein unvereinter Zustand Europas, wie wir ihn heute haben, bringt keine Lösung für seine Probleme im Süden – Hellas, Italien, Spanien, Portugal und dem Kaukasus. Die Priorität ausschliesslich auf  Wirtschaftliche  Aspekte gerichtet, verhindert das Erkennen von anderen, nicht weniger wichtigen Aspekten in den Beziehungen dieser Länder untereinander. Europa kann und muss die Funktionen seiner einzelnen Teile, gemessen an ihrer Spezialisierung im Ganzen, neu überdenken.

Die Geschichte gibt uns einen Hinweis auf die zukünftigen Rollen dieser Länder. Hellas, die Wiege der Europäischen Zivilisation, präsentierte uns ein Bild Europas mit seiner Denkart, seiner Lebensweise und seinen sozialen Beziehungen. Das Römische Reich, in der nächsten Phase der Europäischen Entwicklung, brachte die Idee, das aus verschiedenen Territorien gebildete Europa unter einem Gesetz zu vereinigen. Spanien und Portugal  in der dritten Phase, stellten uns den Begriff expandierter, europäischer Grenzen und das Überschneiden von Zivilisationen vor.

Alle diese Ideen benötigen Re-Evaluation, welche sich den konstant verändernden Bedingungen anpassen müssen.

Widersprüche partieller Weltanschauungen

Das Fehlen eines ganzheitlichen Annäherungsversuches, führte zur Entstehung von partiellen Weltanschauungen, welche Aktivitäten wie Wissenschaft, Religion, Politik, Wirtschaft u.a. hervorbrachten. Alle sie beeinflussen mit ihren Methoden benachbarte Lebensgebiete und kämpfen um ihre Vorherrschaft.

Die Regierungen wurden zu einem Werkzeug der Gewalt und richten ihre Aufmerksamkeit sowohl ins Innere, wie auch nach ausserhalb des Landes. Das Auflösen einer Menschenmenge eigener Landsleute oder das Senden von Truppen in andere Länder, demonstriert die Unfähigkeit einer Regierung, humanitäre Lösungen zu finden.

Religionen vollbringen keine Wunder, sind jedoch politisch aktiv. Ihre Gebete für Regen oder für Frieden auf Erden finden kein Gehör. Die Wirtschaft bestimmt das Verhalten der Leute und fordert stetig steigenden Konsum. Als Folge davon wurden die Europäer träge, fett und schwachsinnig.

Humanisierung von Aktivität

Bis vor nicht allzu langer Zeit waren beim Aufbau von Europa natürliche und wissenschaftliche Methoden vorherrschend. Naturwissenschaften drangen in alle Gebiete des Lebens ein und entwickelten rasant die Welt der Mechanismen und der Objekte und somit auch die den Menschen umgebende Welt. In dieser Welt verändert sich der Mensch nicht mehr und verliert auch sein Verlangen nach Veränderung. Die Wissenschaft wurde zum modernen Mythos, der den trägen, gewöhnlichen Menschen von seinen Krankheiten heilt, sowie vor Krieg und Umweltkatastrophen schützt.

Die Sozialisierung des Bewusstseins der Europäer, führte zu ihrer Entpersonalisierung. Der Mensch wurde zur Ressource, zum Wähler, zu einem Subjekt für Untersuchungen, zu einem Punkt in der Statistik. Schrittweise verlor er seine persönliche Verantwortung und wurde nichts als ein Repräsentant der Interessen einzelner, spezifischer Lehrmeinungen.

Das 21. Jahrhundert ist in erster Linie das Jahrhundert einer humanitären Annäherung an menschliche Aktivitäten, wo man unter dem Begriff „Mensch“ ein Wesen versteht, das höchste Moralität ausdrückt und seine Verantwortung für die Erde als Ganzes übernimmt.

 Das PIFEA-Team wünscht Europa für seine Strukturierung Übereinstimmung in den grundlegenden Punkten und erntereiche Ergebnisse.

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