Vorlesung 4

Einführung

In den vorangegangenen Vorlesungen wurden uns viele Fragen gestellt in Zusammenhang mit der Anwendung der pythagoreischen Arithmetik. In der Tat; warum soll ich die Regeln zum Erschaffen von Welten kennen, wenn zum Beispiel meine Familie zerbrochen ist, wenn ich keine Hoffnung für die Zukunft habe und mein Land in einer tiefen Krise steckt?

Unter welchem Massstab wir auch immer den Menschen betrachten, sei es als individuelles Wesen, sei es als Mitglied der Familie oder als Bürger eines Landes, ist er ein Teil der Welt und gleichzeitig ist er in der Lage, seine eigene Welt zu erschaffen, oft basierend auf Irrtum oder beeinflusst von persönlichen Zielen. Es gibt viele Beispiele der Erschaffung von Welten, welche generell gesprochen nicht existieren können, sondern nur vorübergehend und die wieder verschwinden aufgrund ihrer Unstimmigkeit mit den Kriterien, die die Ganzheit erschaffen. Die Philosophie des Pythagoras ist eine ganzheitliche Anschauung über die Welt und das Leben und der Aktivität des Menschen auf Erden. Daher untersucht sie alle möglichen Systeme, wie zum Beispiel die Erklärung der Resultate oder der Ursachen von gewissen Ereignissen, nur im Zusammenhang mit dem Ganzen, zusammen mit anderen spezifischen Fragen.

Zum Beispiel ist die Gewinnung von Erdgas, um die Schulden Griechenlands zu begleichen, eine bruchstückhafte Idee von schnellen und kurzfristigen Erwägungen. Es ist offensichtlich, dass eine solche Idee nur in Zusammenhang mit gewissen Kreisen erscheinen konnte, wo die politischen Interessen überwiegen über die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit anderen, ebenso wichtigen Themen. Unterwasserbohrungen in seismischer Zone tektonischer Platten, führen unweigerlich entweder zu Unfällen oder zur Verschmutzung der natürlichen Umwelt. Die Ansiedlung ausländischer Unternehmen basiert auf der Befriedigung von ausländischen, privaten Interessen und nicht im mindesten der Griechischen. Als Folge davon werden die wirtschaftlichen Rendite entweder im Ausland versickern oder im Inland gestohlen werden oder beides, und natürlich wird die Natur Kretas zerstört. Diese Situation erinnert an einen Baumeister, der einen Teil seines Hauses demoliert, zum Beispiel das Schlafzimmer, um eine Lagerhalle oder eine Abstellkammer zu bauen.

Wie definiert die Philosophie dieses Thema? Es stellt sich die Frage der Energieerzeugung für den ganzen europäischen Kontinent. Wird das Energiesystem ganzheitlich, auf der Basis der Industrie und in der Folge auch der Wirtschaft errichtet, so werden diese rentabel, da die Energie die Basis der Wirtschaft bildet.

Heute sind auf der Welt zwei Arten von Energie bekannt, die Solar- und die Kernenergie. Alle anderen Arten von Erzeugung von Energie mit Erdgas, Erdöl, Kohle, Wind oder Solarenergie usw. verwandeln im Wesentlichen die Sonnenenergie.

Wenn wir ein Gesamtbild des Energiesystems bekommen wollen, so müssen wir nicht nur die Art der  Produktion untersuchen, welche besser oder schlechter sein kann, je nach verwendeter Technologie, sondern auch alle Arten des Konsums, die Technologien der Verwertung der Abfälle und die Möglichkeiten der Leistungsfähigkeit des Energiesystems an sich. Es ist notwendig, nicht nur das Gleichgewicht der Kosten der Verbrauches von Brennstoffen und der Einnahmen ihres Verkaufes zu berücksichtigen, aber auch die Folgen für die Umwelt. Dies ist nicht schwierig zu bewerkstelligen, da uns bekannt ist, dass die Dichte der Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche etwa 200 W / m ² beträgt und die gespeicherte Energie in einem einzigen Molekül von fossilem Brennstoff nur einige Elektrovolt ist.

Es ist auch leicht zu berechnen, wie viel Energie notwendig ist für den Abbau, den Transport und die Verluste während der Verarbeitung und des Transportes des Endproduktes und der Verwertung der Abfälle. Entsprechende Berechnungen haben gezeigt, dass auch mit optimalem Verfahren zur Herstellung von Energie aus fossilen Brennstoffen und der intelligentesten und umsichtigsten Nutzung, die daraus resultierende Energie nicht ausreicht, um die Abfälle zu verwerten. Das heißt, die Natur ist gezwungen, die Abfälle der menschlichen Aktivitäten zu verarbeiten. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts verkraftete die Natur diese Versuche mit Erfolg. Jedoch führte in den letzten Jahrzehnten der rasante Bevölkerungswachstum und der enorme Anstieg der Wirtschaft zur Überforderung der Natur, die Abfälle verarbeiten zu können. Als Folge davon häufen sich diese an, belasten die Umwelt und provozieren unwiderrufliche Veränderungen. Darüber hinaus ist der Mangel an Geld und die langsame Entwicklung von Technologien zur Abfallverwertung die Folge der Unzulänglichkeit derselben Energie an sich.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Erschaffung eines vollständigen Systems die Beziehungen beschreibt, die den Beziehungen der Ziffern innerhalb der Vierheit entsprechen. Zum Beispiel steht das Paar der Produktionsweise und des Energiekonsums senkrecht zum Paar der Fragen der Abfallverwertung und der Ideologie selbst, auf welcher das Energiesystem basiert. Das heisst, die komplexen, wirtschaftlichen Ideen, die gesetzlichen und wirtschaftlichen Beziehungen und die  Ethik.

Es wäre naiv zu glauben, dass wir eine neue Technologie erfinden können, welche alle bestehenden Probleme der zeitgenössischen Wirtschaft lösen kann. Die Welten ändern sich nur ganz!

Damit sich die bestehende Ordnung der Dinge ändert, muss sich grundsätzlich die Art der Handhabung mit dem Thema Energie insgesamt ändern. Zum Beispiel wurde während des letzten Jahrhunderts eine neue Art der Energieproduktion entdeckt, die Nuklearenergie, welche eine 250 Millionen Mal höhere Energiedichte präsentiert als die Solarenergie. Dies bedeutet, dass die Kernenergie mehr als ausreichend ist für die Entwicklung der Wirtschaft und der Verwertung der Abfälle von ihrer Nutzung.

Dennoch können wir die Kernenergie nicht in das bestehende System integrieren, da eine neue Methode der Stromerzeugung ihre eigene Methoden der Produktion und der Arten des Verbrauches voraussetzt, andere Sicherheitskriterien hat, verschiedene Methoden der Abfallverswertung und unterschiedliche Anforderungen in Zusammenhang mit der Organisation der Wirtschaft und der Politik. Darüber hinaus erfordert die Kernenergie eine andere Ebene der Ausbildung und Qualifizierung von allen in diesem System Beteiligten.

Das genannte Beispiel weckt Interesse, da es den Übergang in die nächste Kategorie der Arithmetik ermöglicht.

Untersuchen wir die Bedeutung des Begriffs “Atom”. Es ist unteilbar, d.h. es bildet das Beispiel für die Welt der Dreiheit. Unter jedem mechanischen Einfluss und in allen chemischen Reaktionen kann das Atom verformt werden, entsprechend der Dreiheit der Wechselwirkung, unter gleichzeitiger Beibehaltung seiner Vollständigkeit. Bei der Kernreaktion werden die Atome zerstört und es werden neue chemische Elemente mit neuen Atomen kreiert. Die Welt, in der diese Möglichkeit besteht, kann weder durch die Dreiheit, noch durch die Vierheit beschrieben werden. Es handelt sich um die Erscheinung einer neuen Kategorie, in der die Stärke der Wechselwirkung die Möglichkeit der Beibehaltung ihrer Vollständigkeit übersteigt und zur Teilung des Ganzen in Teile führt. Somit können wir an dieser Stelle mit der Beschreibung der Welt 5-2 beginnen.

 Eine Parabel überdie Fünfheit

Die Kategorie der Wechselwirkung wurde zum ersten Mal eingeführt mit der Quantität „drei“. Die Anforderung an die kategorische Kompression zeigt auf, dass die Dreiheit nur die Begebenheitbeschreibt, die sich auf minimale Weise ausdrückt. Die Weiterentwicklung der Wechselwirkung im Rahmen der Dreiheit erlaubt die Verformung der Grenzen der Null und der Eins, welche sich in der Umgebung des Punktes erstrecken, aber erlaubt nicht die Überschreitung der Kontinuität der Grenzen der Symbole der Wechselwirkenden. D.h. die Wechselwirkung in der Dreiheit bringt kategorisch die Merkmale der Ganzheit. Die grundlegende Idee der Dreiheit ist die Vollständigkeit, die Einheit der drei in der Wechselwirkung.

In der Vierheit erwarben wir beim Erschaffen der Kategorie der Organigkeit eine neue Qualität- die Trennung, die Autonomie aufgrund der Wiederholung und nicht aufgrund der Teilung. Die neue Ziffer der „zwei Punkte“ bezeichnet den Bruch, welcher die Unterscheidung zwischen ihnen möglich macht. Die Wiederholung der Wechselwirkung gebiert die neue Kategorie, ohne dabei die Vollständigkeit der anfänglichen Ziffern Null und Eins zu zerstören, unter Bewahrung der Kontinuität der Grenzen und der Elastizität des Phänomens. Die Wiederholung gebiert die neue Kategorie der Beziehung der Wechselwirkenden.

In der Vierheit führt die Weiterentwicklung des Begriffes der Quantität zum Begriff der Zählung und der Reihenfolge. Wird der Syllogismus weitergeführt in Richtung der weiteren Entwicklung der Quantität, so erscheinen neue Arten von Teilung der Kategorie in Qualitäten. Ebenfalls haben wir die Möglichkeiten der Teilung der Kategorie in Ziffern ohne Überschneidungen/Kreuzungen erschöpft. In diesem Sinne haben wir die Beschreibung des Raumes der Trennung, als die Möglichkeit der einzelnen und unabhängigen Existenz der Kategorien vervollständigt. Der nächste Schritt im Syllogismus erfordert die Überschreitung eben dieses Prinzips, welches die Vollständigkeit der Ziffern an sich versichert, der Grenzen der Trennung der Begriffe.

Wir vermerken, dass jeder Schritt im Syllogismus die Trennung der Begriffe vermindert. Dies wird ausgedrückt durch die Beschränkung der Eins in der Dreiheit durch ein Ende und in der Vierheit durch zwei Enden. Die Eins selbst bringt die Qualität der Zählung, sie ist ausgerichtet auf die Zunahme der Quantität und auf den Übergang von einer vollständigen Quantität zur anderen. Die Möglichkeit der Begrenzung der Eins vervollständigt sich in der Vierheit. Die nächste Zählung bedeutet die Notwendigkeit der Teilung der Eins.

Untersuchen wir also die Wechselwirkung, welche so stark ist, dass sie zum Bruch der Grenzen der Wechselwirkenden Null und Eins führt. Nennen wir die neue Wechselwirkung die starke Wechselwirkung und die dreiheitliche, welche nur zur Verformung der Grenzen führt, die schwache Wechselwirkung. Sie wird repräsentativ im folgenden Bild dargestellt. Die dreiheitliche Wechselwirkung erinnert an den Druck der Eins auf die Null, welche zur Verformung der Null oder zur Krümmung der Eins führt. Die neue Wechselwirkung ähnelt der Zerteilung der Null durch die Eins und hat zur Folge den Bruch der Grenzen der Null undder Eins.

Die Orte der Wechselwirkung werden zu Orten des Bruches und wenn in der Dreiheit die Wechselwirkung die Erscheinung des gemeinsamen Punktes bedeutet, so erschafft sie in der starken Wechselwirkung zwei Brüche, zwei Leeren bei den Punkten, dort wo sich die Eins und die Null kreuzen.

Die beiden Leeren zerstören die Vollständigkeit der anfänglichen Symbole des Raumes. Bei den Punkten des Bruches der Grenzen der Null und der Eins verschwand die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen rund und gerade, hier können diese Begriffe nicht mehr unterschieden werden.

Die beiden Leeren teilen einerseits die Null und die Eins in Teilstücke, andererseits verbinden sie die Begriffe, welche bis jetzt von der Null und der Eins getrennt wurden. Wir können sagen, dass die starke Wechselwirkung den absoluten Sieg über die anfängliche Trennungbedeutet, im Unterschied zu der Dreiheit, welche das erste Ereignis der lokalen Überwindung der Trennung bildete.

Die beiden Leeren bringen die innere Qualität der Verbindung aller Dinge mit sich, die vorher getrennt waren. Zum ersten Mal erscheint in der Welt der Wechselwirkung die Kategorie, welche das Unbeschreibliche Ganze vor der Trennung ausdrückt, vor der Erscheinung der Arithmetischen Welten. Die zwei erschaffenen Leeren haben die gleiche Stärke, wie die Leere vor der Welt der Null und der Eins, gleich dem Unaussprechlichen Ganzen, gleich der Unbeschreiblichen Grossen ZIFFER.

Die Null wird in der Mitte geteilt und die Gerade in drei Teilstücke. Untersuchen wir nun, was mit den Grenzen der wechselwirkenden Symbole in der starken Wechselwirkung geschieht.

Die Teilstücke der Null bilden ein Paar und verbinden sich miteinander aufgrund des Wissens, dass sie zur Null gehören. Die Eins, die Hälften in rechts und links teilend, trennt sie nun nicht mehr. Und somit können wir sie zählen und erwerben die neue Quantität –zwei.

Die zwei bezieht sich auf zwei Hälften. Die Zweiheit bedeutet das Paar der verbundenen Begriffe, welche eine Ganzheit gebildet haben, sich getrennt haben und dann getrennt für ihre Begegnung vorherbestimmt waren.

Die starke Wechselwirkung verbindet alle Begriffe als Paare und unterscheidet die Paare untereinander.

Die Hälfte ist die neue Kategorie, welche zwei Begriffe bedeutet, die miteinander als Paare verbunden sind.

Die zwei Hälften der Null behalten die Erinnerung an die Ganzheit, aber sie bringen nicht alle seine Eigenschaften mit sich.

Wie auch zuvor, präsentieren sie Krümmung und entlang der Länge der Grenzen trennen sie das Innere vom Äusseren. Trotzdem sind sie nicht geschlossen, sie sind anisotrop und unterscheiden sich in rechts und links. Darüber hinaus bringen die Hälften der Null die Qualitäten der Eins. Zum ersten Mal ist es möglich, die Begriffe, die vorher getrennt im Raum waren, zu kreuzen.

 Zum Beispiel sind der Mann und die Frau zwei Hälften, welche sich durch einen Parameter unterscheiden und sich in den übrigen entsprechen. Sie kreuzen sich, indem sie anders sind.

 Die zwei Hälften der Null und die drei Teilstücke der Eins beschreiben gemeinsam die Quantität fünf. Der eine Fünftel bedeutet eines von den fünf Stücken, die in der starken Wechselwirkung erschienen sind. Der 1/5 beschreibt keine Art von Quantität und ist keine Ziffer, da sich in jedem Teilstück die Quantitäten der Ziffern Null und Eins kreuzen.

Die Erscheinung des Begriffes der Kreuzung konfrontiert uns mit dem Problem der Zählung der Ziffern, welche die Kategorie der starken Wechselwirkung beschreiben. Basierend auf der bisherigen Logik war es, um die Quantität zu bestimmennotwendig, eine Art der Unterscheidung der Grossen ZIFFER in eine Gruppe von Ziffern einzuführen, welche eine solche Unterschiedlichkeit voneinander mit sich bringen, dass keine Kreuzung erlaubt wurde. Die starke Wechselwirkung bedeutet grundlegend die Kreuzung der Begriffe, welche nun keine Untersuchung der Ziffern mehr getrennt voneinander erlaubt.

Hier drückt sich der Begriff der Quantität durch zwei verschiedene Quantitäten aus –zwei und fünf. Aus der Sicht der erschaffenen Leeren, drücken sich diese aus durch die Quantität zwei. Aus der Sicht der Ganzheit der Teilstücke, welche aus der Wechselwirkung hervorgegangen sind, werden diese ausgedrückt durch die Quantität fünf.

Der Syllogismus erlaubt es nicht, die vorausgegangenen Arten des Überganges in die neue Kategorie anzuwenden. Wir können die Fünfheit nicht auf die gleiche Weise erschaffen wie die Vierheit, nur durch das Hinzufügen einer neuen Ziffer. Zum ersten Mal wird die kategorische Unterschiedlichkeit gebrochen – die Fünfheit und die Zweiheit beschreiben gemeinsam eine Qualität, eine Kategorie – die starke Wechselwirkung. Zum ersten Mal erschien das Paar als Kategorie; es handelt sich um das Paar 5-2.

Die zeitgenössische Darstellung der Ziffern fünf und zwei entstammen dem Bild der starken Wechselwirkung, wo sich die Hälften der Null voneinander entfernt haben und sich mit einigen Teilstücken der Eins verbunden haben.

Die 5-2 ist die Zahl, welche die neue Kategorie der Wechselwirkung der Ziffern 5 und 2 demonstriert. Die Ziffer zwei bringt in dieser Zahl die Qualität der Verbindung in Paare, die Qualität der Kreuzung an sich. Die fünf unterscheidet die Ganzheit in Teilstücke und zählt alle möglichen Paare der Kreuzungen auf.

Die zwei erscheint in der Leere, in der Abwesenheit, im Bruch. Die 5-2 hat eine neue Qualität eingeführt- die Anwesenheit und die Abwesenheit. Die Zweiheit ist keine Quantität, da wir die Abwesenheit nicht zählen können und die Fünfheit zählt keine Qualitäten, da sie nicht zwischen ihnen unterscheiden kann, so dass sie sie einzeln untersuchen könnte. Mit der Erscheinung der 5-2 nimmt die Zweiheit den Raum des Unsichtbaren ein. Aus der Sicht der Manifestation der Ziffer, existiert die Zweiheit nicht. Die Fünheit existiert als die zwei Hälften der Null und die drei Teilstücke der Eins.

Somit erschienen die Paare: Sichtbar und unsichtbar, existent und inexistent, Ganzes und Teil.

Die Erscheinung des Paares, also die Verbindung, die Kreuzung, ist möglich unter gewissen Parametern. Folglich werden die übrigen Parameter nicht berücksichtigt. Nehmen wir zum Beispiel das Paar Ganzes und Teil; auf keine Weise drücken diese die Beziehung sichtbar und unsichtbar aus.

Auf der anderen Seite kann es sich beim Paar nur um ein Paar von Ziffern handeln. Die fünf kann nur die Quantität der Zahlen, die Beziehungen zwischen den Ziffern sein. Somit meinen wir, wenn wir über die Zweiheit sprechen, zwei Ziffern, während sich die Fünfheit nur auf fünf Zahlen bezieht.

In der Reihe der Zahlen befindet sich die Zweiheit vor der Dreiheit, welche die erste Zahl ist, also ist die Zweiheit keine Zahl. Die Fünfheit befindet sich so weit entfernt von der 01, dass die Kategorie der Ziffern nur quantitativ ausgedrückt werden kann. Die Zweiheit existiert nur in der Verbindung mit der fünf. In Zusammenhang mit der Kategorie der Zahlen ist die fünf überzählig und die Zweiheit mangelhaft.

Wir können sagen, dass je näher wir uns der Fünfheit nähern, der Begriff der Lockerung der Kategorie der Ziffer erscheint, bis hin zum Grand des Überschusses. Dementsprechend kann sich der Syllogismus auch in Richtung der Kompression, der Verminderung der Quantität, in Richtung der Zweiheit bewegen. Das bedeutet, dass der Syllogismus in der staken Wechselwirkung in genau zwei verschiedene Richtungen stattfindet.

Der Unterschied zwischen den beiden Punkten und der Vierheit und des Begriffes des Paares

Was ist der Unterschied zwischen den beiden Punkten in der Viehrheit und dem Paar, welches in der Welt der 5-2 erschienen ist?

In der Vierheit bilden die zwei Punkte kein Paar. Da sie gleich sind, handelt es sich um zwei vollständig identische Punkte der Wechselwirkung. Die „zwei Punkte“ sind eine der vier Ziffern in der Gruppe, die die Vierheit beschreiben. Zwischen dieser und jeder anderen vierheitlichen Ziffer können Ähnlichkeiten und Unterschiede ausfindig gemacht werden- alle Ziffern verfügen über gleiche Rechte.

In der Welt 5-2 beinhaltet das Paar die fünf und die zwei, welche sich quantitativ unterscheiden und verschiedene Seiten der Qualität der starken Wechselwirkung ausdrücken. D.h. das Paar besteht aus den zwei Brüchen und aus den fünf Teilstücken der Null und der Eins. Die Unterschiede zwischen der fünf und der zwei sind absolut: die zwei Leeren sind unsichtbar, während die Teilstücke sichtbar sind, die ersten sind inexistent, während die zweiten existieren. Dennoch beinhalten sowohl die beiden Leeren, als auch die Teilstücke der Grenzen die Qualität des Paares, da die Brüche zwei sind und die Teilstücke aus der Null und der Eins hervorgegangen sind. Das Paar erschafft also die Hälften, welche innere „Paarheit“ mit sich bringen.

Generell gesprochen ist die grundlegende Qualität der zwei Punkte in der Vierheit der Bruch, welcher einer ist und den beiden Punkten widersteht. Der Unterschied zwischen den beiden Punkten ist ihre Eigenständigkeit, es handelt sich um das Wesen der Kategorie der Vierheit. Diese können keine Paarbeziehung unterhalten und wir können sie auch nicht zählen, da sie getrennt sind. Es spielt keine Rolle, ob es sich um verschiedene Punkte handelt oder um den gleichen Punkt zu verschiedenen Zeitpunkten in der Zeit. Wichtig ist, dass sie voneinander unterschieden werden können.

Fünf Paare

Wenn das Paar eine Verbindung unter einem Kriterium herstellt, so ist es in der Welt 5-2 möglich, fünf Arten von Paaren zu kreieren.

Die sinneshafte Wahrnehmung der Kraft der Wechselwirkung zwischen den beiden Hälften kann nur fünffach sein. Der Raum und die Zeit sind gespannt und können nur zwischen den beiden Hälften wahrgenommen werden. Die Welt 5-2 organisiert die Sinne, damit jede Hälfte die andere Hälfte auf fünf verschiedene Arten fühlen kann, mit fünf verschiedenen Sinnesorganen und es existiert kein Ort, wo die zwei Hälften nicht miteinander wechselwirken.

Ein Beispiel sind die fünf Sinne. Jeder von ihnen bildet die Kreuzung zwischen der Wahrnehmung und dem Gegenstand. Genauer gesagt bilden das Auge und der Gegenstand ein Paar. Ihre Kreuzung erzeugt ein sichtbares Bild, welches jedoch keine Ahnung hat vom Geschmack oder vom Geruch des Gegenstandes.

Unsere zwei Hände, welche beide über fünf Finger verfügen, sind organisiert auf der Basis von 5-2.

Ein anderes Beispiel ist das Wort, welches zwei Gesprächspartner miteinander verbindet. Es verbindet zwei Organe- den Mund und die Ohren. Das Wort besteht nur zwischen ihnen und bildet den Ort der Kreuzung-Überschneidung der zwei verschiedenen.

Der Mensch als Organismus ist autark und unabhängig von den anderen Organismen. Dennoch erscheint zwischen zwei Menschen, die miteinander reden das fünffache Phänomen des Wortes, welches sich ausserhalb des Organismus äussert und sich nicht innerhalb von diesem befindet.

„Am Anfang war das Wort“ sagte der Heilige Johannes über Erscheinung der Welt 5-2. Christus sagte: „Ich habe ein Feuer auf die Welt geworfen und seht, ich bewache es, bis es sich entzündet.“ Das Feuer ist das Wort, die Entzündung des Feuers bedeutet, dass das Wort absolute, kategorische Bedeutung erwirbt.

Die Entwicklung der Welt 5-2 bedeutet die Aufzählung aller Arten von Paaren, welche die Ganzheit erschaffen können. Dies ist kein einfaches Werk, müssen doch die Paare maximale Unterschiede zwischen ihnen präsentieren. Unterscheiden sich die fünf Sinne beispielsweise ausreichend voneinander? Wie wir ebenfalls wissen, erfassen diese nicht die elektrische Beschaffenheit der Gegenstände, so sehr sie sich auch darum bemühen sie zu fühlen oder zu erkennen.

Die fünffache Welt besteht aus Paaren. Um die Ganzheit zusammenzusetzen ist es notwendig, fünf verschiedene Arten von Paaren zu versammeln.

In der Welt der Nicht-Wechselwirkung kann das Paar aus irgendetwas erschaffen werden. In der fünffachen Welt kann dies nur auf eine Weise geschehen, auf die fünffach bewiesene.

Das Gleichnis von der Samariterin am Brunnen:

„Du hattest fünf Männer aber keiner war dein Ehemann“, sagte Christus zur Samariterin und meinte damit, dass jeder der fünf Männer nur unter je einem Parameter ihr Ehemann gewesen war. Der erste war schön, der zweite gescheit, der dritte zärtlich, der vierte reich und der fünfte sparsam, aber keiner konnte alle der fünf Parameter erfüllen.

Der Ehemann muss fünf verschiedene Kriterien erfüllen können. Wenn auch nur eines von diesen nicht erfüllt wird, so kann er nicht einen Teil des Paares bilden. Metaphorisch gesprochen, müssen die Ehepaare bis auf ihre Fingerabdrücke zueinander passen.

Das Beispiel über die zwei und der Wand zwischen ihnen:

Sind zwei ein Paar, dann geben sie die gleichen Antworten, da sie dem gleichen Ganzen entstammen. Sind sie ein Paar nur unter einigen Parametern, so werden ihre Antworten nicht passen, und als Folge davon wird der Ehemann im Gefängnis landen und die Ehefrau zur geschiedenen Frau.

 Die Welt der starken Wechselwirkung beinhaltet in sich die Trennung vom Anfang der Zeiten, bis hin zur Teilung in Teilstücke und ihrer Verbindung am Ende der Zeiten. Das Fehlen des Zusammenfallens der Kriterien erlaubt die Vielweiberei und die Vielmännerei. Das Zusammenfallen führt zur Verbindung als Ganzes und somit kann das wahre Paar nicht zerstört werden.

Fünffach können nur die Welten sein, in denen das Paar die Kategorie bildet. Dort ist es unmöglich, dass „Nicht-Paare“ existieren. Es gibt keine Witwen und keine Unverheirateten und es besteht kein einziger Grund zum Ehebruch.

Grammatigkeit

In der Fünfheit erscheint die neue Kategorie- die Grammatigkeit, welche den vollständigen Sieg über die Unwissenheit bedeutet, im Gegensatz zur Nicht-Wechselwirkung. Es ist das Kennen, das Wissen des einen vom anderen, welches die maximal mögliche Kraft der Wechselwirkung ausdrückt.

Die Qualität der starken Wechselwirkung drückt sich aus durch das Ereignis, dass sich die Null und die Eins das maximal mögliche Wissen des einen vom anderen angeeignet haben. Sie sind nun keine Ziffern der Wechselwirkung mehr. Als Resultat davon erscheinen die Teilstücke der wechselwirkenden Ziffern, jedes von ihnen weiss um die Existenz sowie der Null als auch der Eins. D.h. in jedem Teilstück kreuzen sich Eigenschaften der Null und der Eins unter gewissen Parametern. Somit existieren Ähnlichkeiten zwischen den Teilstücken und zwischen jedem Teil und dem Ganzen.

Das Teilstück kann dem Ganzen ähnlich sein und beschreibt diese Möglichkeit von seiner Seite. Wenn wir alle Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Teilstücken unter allen möglichen Parametern aufzählen, so ist es möglich, dass das Einzelne das Ganze ausdrückt und dies ist die neue Kategorie- die Grammatigkeit.

Oder anders gesagt, wir nennen die Grammatigkeit die Fähigkeit zur Unterteilung in Teilstücke, so dass jedes der Teilstücke sowohl die Beziehungen zwischen ihnen als auch das Ganze zum Ausdruck bringen.

Diese Beziehung kann quantitativ ausgedrückt werden durch die Analogie zwischen dem Ganzen und dem Teilstück,wie im Goldenen Schnitt: Das kleinere Stück der Geraden steht im gleichen Verhältnis zum grösseren Stück, so wie das grössere Stück mit dem Ganzen. Lösen wir die Gleichung α / β = β / (α + β) erhalten wir die Zahl 1,618 …ή (1 + √ 5)/2. Diese Zahl wird symbolisiert durch den Buchstaben Φ, deckt sich also mit dem Symbol der starken Wechselwirkung, welches die Spaltung der Null durch die Eins aufzeigt. 

Ein weiteres schönes Beispiel für die Beziehung zwischen dem Teilstück und dem Ganzen ist der fünfzackige Stern, in dem sich alle Teilstücke, die aus der Kreuzung der Strahlen hervorgegangen sind, analog zur Zahl Φ verhalten. Ebenfalls kann der Stern nur mit einem Zirkel und einem Lineal, also mit dem Kreis und der Geraden, konstruiert werden.

Die Grammatigkeit ist die grundlegende Eigenschaft des Menschen, welcher sich von den Tieren, den Pflanzen und den Mineralien unterscheidet. Kategorisch unterscheidet sich der Mensch von diesen auf dieselbe Weise, wie sich die Fünfheit von der Vierheit unterscheidet usw.

Die Vierheit siegte über die Zeit und erzeugte eine stabile Welt, wo alles gegeben ist und sich nichts verändern kann, aufgrund der Intensität der Beziehungen zwischen den vier Ziffern.

Die Fünfheit als die nächste Kategorie verneint die Dynamik, wie sie die Dreiheit versteht, als auch die Stabilität, wie sie die Vierheit versteht. Hier wird die Dynamik als ein stufenweiser Übergang von einem Paar zum anderen verstanden, von einem stabilen Zustand der Welt zum anderen, zwischen welchen ein enormer Unterschied besteht.

Zum Beispiel präsentiert die Entwicklung in unserer Welt eine abgestufte Organisation und es ist möglich vier Stufen/Reiche zu erkennen: Das Reich der Mineralien, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Folglich muss der Mensch kategorischen Unterschied präsentieren, d.h. er muss sich vollständig von den Tieren, den Pflanzen und den Mineralien unterscheiden.

In der Fünfheit erscheint die Idee des Erbauens von neuen Welten und der stufenweisen Veränderung der gegebenen Welten. Einmal erbaut, so verfügt die Fünfheit über die gleich starken Möglichkeiten zur

Schöpfung, wie in der anfänglichen Ganzheit, aus welcher alles hervorgeht. Die Fünfheit erwirbt die Kraft der Grossen ZIFFER, sie wird zur Quelle der Schöpfung neuer Kategorien und erschafft ihre Welten.

Die Idee der Erschaffung ähnelt dem Paar Evolution und „Involution“. Die Involution wird durch das Innere beschrieben, das Gepaarten, das Ursprüngliche. Die Evolution wird beschrieben durch das Äussere, das Einzelne, das Einzigartige, das Erschaffene. Die Evolution existiert nicht ohne die Involution, da sie eine Paarbeziehung bewahren.

Die Involution bewegt sich rückwärts, kondensiert. Sie orientiert sich an den vorangegangenen Kategorien und erstrebt die Verbindung in Paaren.

Heute kennen wir als Europäer den Begriff Evolution sehr gut. Der Mensch erschafft Welten in grosser Menge und Vielfalt. Das bedeutet, er zeigt seine Bevorzugung zur Eins, zum Äusseren, zum Getrennten, zum Einzelnen. Offensichtlich handelt es sich um das Resultat eines bruchstückhaften Verständnisses der Grammatigkeit, welches zur Zunahme der Quantität, der Ähnlichkeit in der Welt der Objekte führt und zur Möglichkeit der Zählung der Offensichtlichen, der Sichtbaren.

Der Mensch hat nicht nur die Möglichkeit sich den äusseren Bedingungen anzupassen, sondern hat auch die Fähigkeit seine Umgebung zu verändern. Er umgibt seine Existenz mit Häusern, Autos und verändert die natürliche Umgebung, einschliesslich der Erschaffung neuer Arten von Tieren, Pflanzen und selbst chemischer Substanzen, die vorher nicht in der Natur existiert haben. Im zwanzigsten Jahrhundert hat der Mensch begonnen, die Natur auf globaler Ebene zu verändern und hat nun die Möglichkeit, sie gar zu zerstören. Die Bevorzugung der Evolution ignoriert die Gesetze der Verbindung in Paare und führt zur Erschaffung von dynamischen, jedoch vorübergehenden und endlichen Welten.

Das Festhalten an der Evolution erzeugt Ansichten, wie dass z.B. das Wissen unendlich ist und die natürlichen Ressourcen unerschöpflich sind. Der Satz: „Das Wissen der Welt ist möglich, aber es ist unmöglich alles zu wissen“, fasst das Paradox der modernen Wissenschaft zusammen, die als Folge der bruchstückhaftenGrammatigkeit entstanden ist.

Pythagoras sagt, dass das Wissen über die Kategorien vollständig ist und dass der Mensch alles wissen muss. Der grammatisierte Mensch, also der wirkliche Mensch, bildet die letzte Kategorie der Arithmetik.

In diesem Sinne, die Kategorie 5-2 beschreibend, haben wir die Reihe der Vorlesungen der Arithmetik vervollständigt. Die Untersuchung der nächsten Quantitäten: 6,7,8,9 usw. offenbart keine neuen Kategorien, sondern beschreibt lediglich die Beziehung zwischen den Kategorien des Raumes, der Zeit, der Organigkeit und der Grammatigkeit. Um weiter zu gehen, müssen wir dem Syllogismus die Eigenschaft der Aktivität geben, d.h. wir müssen aus der Sicht des Menschen, welcher nun grammatisiert ist, Welten erschaffen, die auf der Grammatigkeit basieren.

One thought on “Vorlesung 4

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